
Sandmännchen: Pressemitteilung vom 12.1.1992
Korrekturausdruck: Bodo Freudl
Ressort: Unterhaltung, Seite 16
Status: Erfassung
Schema: Textteil
Jobnummer: 7865518
Spezi: Super –Typo, Version: 5
Zeitung: Super Art:
Text: Breite: 1 | Spalte Höhe: 25 Zeilen
Termin: 13.1.1992
Erstellt von Cathrin Böhme am 12.01.1992 um 15:14 Uhr
Verändert von Sabine Giese am 12.01.1992 um 15.30 Uhr
Seit 14 Tagen weinen die Kinder Abend für Abend in Mecklenburg-Vorpommern, warten sie vergeblich auf ihr geliebtes Sandmännchen. Aber der NDR im fernen Hamburg bleibt stur und sein SPD-Intendant Plog sagt kaltherzig: Es gibt Wichtigeres! Bei MDR und ORB gibt es das Sandmännchen noch – immerhin. Aber leider alles Wiederholungen. Und oft ganz lieblos ins Programm geschubst.
Liebe Kinder, „SUPER!“ will nicht mehr, dass Ihr weint. Euer Sandmännchen hat jetzt wieder ein richtiges Zuhause. Es wohnt in unserer SUPER!-Redaktion. Und es darf alle seine Freunde mitbringen: Pitti Platsch, Schnatterinchen, Moppi, Fuchs und Elster, Onkel Uhu. Alle aus dem Märchenwald, auch Frau Holle, der Gestiefelte Kater, Rumpelstilzchen und Dornröschen sind mit dabei.
Sandmännchen wird nun jeden Tag für alle Kinder seine Geschichte erzählen. Endlich auch wieder für die Kleinen in Mecklenburg-Vorpommern. Erleben wird der kleine Mann bei uns eine ganze Menge. Das können wir versprechen.
Aufschreiben wird seine SUPER!-Abenteuer eine Frau, die ihn vom ersten Tag an kennt. Die schon dabei war, als das Sandmännchen laufen und singen lernte und die ihn sein ganzes Leben lang nicht aus den Augen verlor: Autorin Inge Trisch. Und Thomas Moritz, Szenenbildner und Grafiker vom „Trickfilm-Studio Mahlsdorf“, wird ihn auf´s Papier bringen.



